Bericht im dorfheftli 05/2019: 

 

 

 

Bericht im Wynentaler Blatt am Freitag, den 3. Mai 2019

Bericht im dorfheftli 04/2019: 

Der im Vorjahr diskutierte Vorschlag, die Anreise über Chur nach Dieni GR zu bewältigen, wurde in die Tat umgesetzt. Bequem vor dem Hotel parkieren und einchecken, entschädigte die etwas längere Anfahrt.

So begaben sich bald neun Männerriegler auf Skiern und Sessellift ins abwechslungsreiche Skigebiet von Sedrun. Nachdem auf diese Saison die Verbindung mit Andermatt durch die Schneehühnerstock-Bahn erschlossen wurde, stieg auch der Preis der Tageskarte an. Im Stammhaus auf der Piste wurden wir wieder mit köstlichen Speisen und dem obligaten «Sudada-Kaffee» bedient. Dazu sind auch die zwei Wandersleute gestossen und erzählten uns von den bestens präparierten Fusswegen in der Umgebung. Im Vorjahr schlotterten wir bei Temperaturen von weit unter null Grad und heuer beglückte uns die Sonne so stark, dass es am Nachmittag beinahe Frühlings-Skifahren war. Am zweiten Tag stiessen noch zwei «arbeitende» Mitturner zu uns. So begab sich dann eine muntere Truppe von Dreizehn in Klassenlagerstärke auf die Entdeckung der neuen Verbindungsbahn zum Schneehühnerstock. Die Abfahrt zurück zur Talstation ist ansprechend und zum Teil etwas steil.

Da wir Halbpension buchten, wurden wir auch am zweiten Abend speditiv bedient und konnten das feine Essen geniessen. Danach war wieder «Mäxle» angesagt. Nachdem am Vorabend die Würfel vermehrt «pache» anzeigten, warf jetzt ein einziger Spieler in nur einer Spielrunde gleich neun «Mäxle». Was natürlich wiederum dem Schreibenden keine Chance liess und der letzte Platz unabwendbar war. Nach der obligaten «Mannschaftsphoto» begaben sich die ersten drei Richtung Unterland, wobei zuerst ein Halt beim «Wurster», dann bei den Klostergewölben (z. Z. im Umbau) und später in der Bündner Herrschaft zur kulturellen Weiterbildung beitrug. Die Skifahrergruppe erlebte noch ein paar gesellige Stunden. Unterhalten von Hans Ruedi, welcher noch einige Stücke auf dem Schwiizerörgeli zum Besten gab.

 

 

Bericht im Wynentaler Blatt:

Bericht im Wynentaler Blatt: 

 

 

Bericht im dorfheftli 04/2018 

 

 

MITTWOCH, 04.04.2018

Männerriege: Der Gründonnerstagsausmarsch

TEXT UND BILD: EING.

Ein al­ter Brauch will, dass die Ein­la­dung zu un­se­rem Grün­don­ners­tags­aus­marsch als Rät­sel und ver­schlüs­selt da­her­kommt. So stell­te der Fe­der­füh­ren­de vor­ab ei­nen He­xen­turm in Aus­sicht. Weil al­le üb­ri­gen Fin­ger­zei­ge auf ei­nen Aus­flug in die Ge­gend von Müs­wan­gen deu­te­ten und weil Goog­le dort kein der­ar­ti­ges Bau­werk nach­weist, hielt die Span­nung et­was län­ger an. 

Bei der Bus­hal­te­stel­le auf dem Hä­mi­ker­berg fand sich dann sehr wohl ein He­xen­turm. Wes­halb der sich so nennt, blieb un­klar. Er­staun­lich, denn al­le his­to­ri­schen Ob­jek­te, die sonst rings­um ste­hen, sind ei­gent­lich un­ter www.hä­mi­ker­berg.ch recht zu­ver­läs­sig do­ku­men­tiert. Es han­delt sich vor­wie­gend um al­te schö­ne Schwei­zer­häu­ser, die der «Herr­gött­li-Acher­mann» vor dem Ab­bruch ret­te­te und in der dor­ti­gen En­kla­ve wie­der auf­stel­len liess.

 

Aber das in­ter­es­sier­te die 29 an­ge­reis­ten Män­ner­tur­ner nur am Rand. Ei­ni­ge woll­ten jetzt mög­lichst bald ins zu­ge­hö­ri­ge Gast­haus. Die Mehr­heit star­te­te bei Re­gen zum an­der­halb­stün­di­gen Aus­marsch. Ihr Weg führ­te zu­nächst ober­halb von rund 25 neu­en Vil­len auf den Rü­cken des Lin­den­bergs. Die­se Vil­len ha­ben Blick auf ein weit­läu­fi­ges Moor und bis­wei­len wohl auch auf den Al­pen­kranz, aber sie sind doch gar weit weg vom Bahn­hof, vom nächs­ten La­den und vom Ta­ges­ge­sche­hen.

Jen­seits, hoch über dem Frei­amt er­klär­te der Rei­se­lei­ter, Pe­ter Graf, das Pan­ora­ma. Bei gu­tem Wet­ter wä­re von hier aus so­gar die Zug­spit­ze zu se­hen. Heu­te sah man im Os­ten im­mer­hin die An­ten­ne vom Uet­li­berg und die Fel­se­negg. Gleich un­ter uns, halb ver­deckt vom Wald, lag Win­ter­schwil, ein Wei­ler von Bein­wil Frei­amt, der 1987 den Hei­mat­schutz­preis für in­tak­tes Orts­bild er­hielt. Wei­ter süd­lich beim Grod­hof stu­dier­ten wir die In­schrift auf ei­nem mäch­ti­gen Stein­kreuz aus dem 18. Jahr­hun­dert. Uns wun­der­te, dass hier Bein­wil und sei­ne Steck­hö­fe den Schutz von Je­sus er­ba­ten. In der Re­gel ist doch für Haus, Mensch und Vieh eher Wen­do­lin, Flo­ri­an oder die Jung­frau Ma­ria zu­stän­dig.

 

 

Und aber­mals über­schrit­ten wir den Lin­den­berg­rü­cken, quer­ten das Moos mit sei­nen Tüm­peln. Das Gast­haus Hä­mi­ker­berg kam er­neut in Sicht und dort wur­den wir auch köst­lich be­wir­tet. An den Wän­den er­freu­ten ein paar Bil­der des Kunst­ma­lers Ot­to We­ber von Sem­pach (nach je­nen von Franz El­mi­ger hiel­ten wir lei­der ver­geb­lich Aus­schau). Ge­gen 22 Uhr war man satt und gu­ter Lau­ne. Ein Merz-Car brach­te uns zu­rück ins rich­ti­ge Bein­wil. 

 

 

 

 

Bericht im Wynentaler Blatt vom 20. März 2018 

 

 

 

Bericht im Wynentaler Blatt vom 06. März 2018 

 

 

Bericht im Wynentaler Blatt vom 05. September 2017 :

 

 

 

Bericht im Wynentaler Blatt vom 21. März 2017 :

 

 

Bericht im Wynentaler Blatt vom 10. Januar 2017